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Selbstorganisation - Wie man sie am besten kaputtmacht und Wege aus der Misere

Oft zitiert und viel gelobt wird im Kontext von agiler Produktentwicklung das Thema Selbstorganisation. Ein Scrum Team soll selbstorganisiert und eigenverantwortlich arbeiten. Und auch so manchem nichtagilen Team würde eine Portion Selbstorganisation nicht schaden.
Doch was ist das eigentlich – Selbstorganisation?

Der Duden sagt dazu: „Spontane Entstehung, Bildung aus sich selbst heraus, ohne von außen wirkende Faktoren“

Und auf Wikipedia steht zum Thema Selbstorganisation in der Systemtheorie Eingangs: „Selbstorganisation ist das spontane Auftreten neuer, stabiler, effizient erscheinender Strukturen und Verhaltensweisen (Musterbildung) in offenen Systemen.“

Soweit so gut – aber wie schaffen wir es, diese spontanen, stabilen Strukturen in unsere Scrum Teams zu bekommen? Oder vielmehr – wie befähigen wir unsere Teams diese Strukturen selbst(!) zu schaffen?

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Buchrezension: Unternehmen neu erfinden

von Christian Abegglen

In Zeiten der vermehrten Digitalisierungs- und Modernisierungswellen innerhalb vieler Unternehmen aber auch außerhalb, entstehen im Zuge dessen oft Unsicherheiten. Was modernisieren wir? Wo setzt man an? Welche Faktoren gibt es zu beachten und bleibt man der ursprünglichen Firmenphilosophie treu?

Als erfolgversprechendes Modell hierfür hat sich das St. Galler Konzept seit mehreren Jahrzehnten bewährt. Dieses Konzept berücksichtigt nicht nur die harten Faktoren, sondern auch die nicht minder wichtigen weichen Faktoren einer Firma, die das große Ganze bilden und äußerste Komplexität vermuten lassen.
Autor und Mitbegründer der St. Galler Business School Christian Abegglen hat in seinem Buch das St. Galler Konzept in die Praxis umgesetzt und erklärt äußerst ausführlich und mit höchster Präzision wie man das Modell auf sein Unternehmen übertragen kann. Hierzu hat er dem eigentlichen St. Galler Konzept noch drei Perspektiven hinzugefügt: Zeit, Raum und Mensch.

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Ignorieren von Einstellungen in Innovator 14

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß

Im Blog-Beitrag zu Innovator 14 und den Neuerungen im Bereich der Konfiguration haben wir uns mit der Möglichkeit beschäftigt, wie zusätzliche Stereotyp-Merkmale in nahezu jedem Profil zu einem Stereotyp hinzugefügt werden können.

Doch wie verhält es sich mit ungewünschten, nicht benötigten Eigenschaften (Labels, Spezifikationstexten (F3-Texte)), Verbindungsmöglichkeiten zwischen Modellelementen sowie die Möglichkeit, Elemente generell anlegen zu können? Oftmals ist das Ziel einer eigenen Modellierungsmethodik, die Modellierung zu vereinfachen und nur diejenigen Elemente mit spezifischen Eigenschaften dem Anwender zur Verfügung zu stellen, die tatsächlich im Kontext des Unternehmens bzw. des Projekts benötigt werden.

Bislang hatten Sie diesbezüglich wenige Möglichkeiten, ungewünschte Stereotypen bzw. deren Eigenschaften aus dem Modell zu entfernen. Sie konnten auch hier entweder nur die Konfiguration der Elemente in den definierenden Profilen anpassen (Stichwort: Updateproblematik bei der Verwendung von Migrationsprofilen – siehe Blog-Beitrag Innovator-Konfiguration leicht gemacht) oder sich wieder eigene Profile mitsamt allen benötigten Elementen anlegen (sehr aufwändig und nicht updatebar ohne manuelle Anpassungen).

Mit Innovator 14 gehört auch dies der Vergangenheit an!

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Kundenorientierung im Qualitätsmanagementsystem

In einem Qualitätsmanagementsystem müssen die Kundenanforderungen berücksichtigt werden. Dieser Tatsache trägt bspw. auch die neue Revision der Norm DIN EN ISO 9001 aus dem Jahr 2015 Rechnung, in der der Analyse und Steigerung der Kundenzufriedenheit insgesamt ein viel höheres Gewicht eingeräumt wird, als dies noch in alten Revisionen der Fall war.
 
Oft genug wird der Begriff der "Kundenanforderungen" in diesem Zusammenhang aber nur auf Produkteigenschaften bezogen. Dabei wird vernachlässigt, dass auch die Prozesse des Kunden, angefangen mit der Vorkaufphase über den eigentlichen Kauf und die Nachkaufphase mit Service & Support, und deren Unterstützung durch das Unternehmen die Erfahrungen mit dem Produkt nachhaltig beeinflussen. Anforderungen bestehen also nicht nur in Bezug auf Produkteigenschaften, sondern auch in Bezug auf die Kundenprozesse. Klassische Ansätze des prozessorientierten Qualitätsmanagements wie auch des Business Process Managements im Allgemeinen berücksichtigen diese Erkenntnis oft nur unzureichend, da Geschäftsprozesse als sogenannte Ende-zu-Ende-Prozesse aus Sicht des Unternehmens (aus der Innensicht) spezifiziert werden. Eine systematische Beschreibung, Analyse und Gestaltung der Kontaktpunkte mit dem Kunden oder eine Gestaltung von Geschäftsprozessen basierend auf diesen Kundenprozessen erfolgt dabei jedoch nicht. In diesem Blogbeitrag zeige ich Ihnen ein Vorgehen auf, wie Sie Kundenprozesse beschreiben und darauf basierend Ihre Geschäftsprozesse gestalten können. Damit können Sie die Kundenerfahrung mit Ihren Produkten nachhaltig verbessern.

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Innovator-Konfiguration leicht gemacht dank Erweiterungsprofilen

Im ersten Blog-Beitrag zu Innovator 14 haben wir Ihnen einen ersten Überblick darüber gegeben, welche verbesserten Konfigurationsmöglichkeiten Sie mit dem neuesten Release haben:

  • Stereotypeigenschaften in Erweiterungsprofilen definierbar
  • Importierte Konfigurationsinhalte ignorieren
  • Verweis auf anderes Element

Doch was genau lässt sich unter diesen Punkten verstehen? Was bedeutet es, Stereotypeigenschaften in Erweiterungsprofilen definieren zu können, ohne das Rad neu erfinden zu müssen?

Bis einschließlich Version 13.3 von Innovator waren grundlegende Änderungen eines Stereotyps (Hinzufügen bzw. Wegnehmen von Merkmalen) nur in dem Profil möglich, in dem der Stereotyp definiert ist.

Beispielweise wurde dem Stereotyp <<Anforderung>> ein Merkmal „Geheimhaltungsstufe“ hinzugefügt. Dieses Merkmal musste bisher im ROOT-PROFILE konfiguriert werden.

 

Abb. 1: Individuelle Merkmale zu Elementen hinzufügen

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Konfigurieren in Innovator 14 - Oder warum Sie jetzt umsteigen sollten

Innovator 14.0 steht in den Startlöchern und damit für Sie als Anwender die Chance, individuelle Anpassungen und Modellierungs-Methoden so einfach wie noch nie zuvor in den Innovator zu bekommen:

Stereotyp-Eigenschaften können ab sofort in jedem beliebigen Profil angelegt und gepflegt werden.

Bis dato mussten Sie dafür die standardmäßig vorhandenen Profile eines jeden Modells anpassen, liefen dabei aber Gefahr, bei einem Update des Modells (durch Einspielen von Migrationsprofilen) die gemachten Änderungen wieder zu verlieren.

Abb. 1: Warnhinsweis bei der Sperrung von MID-eigenen Profilen

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PopcornFlow – oder: Wir geben „Transparenz“, „Überprüfung“ und „Anpassung“ im agilen Entwicklungsprozess eine Bühne (Teil 2)

Im vorherigen Beitrag PopcornFlow - oder: Wir stellen die Praxistauglichkeit von Scrum auf die   Probe haben wir gezeigt, dass die genannten Probleme weder mit Scrum noch mit Kanban lösbar sind. Bei der Suche nach einer passenden Lösung sind wir auf die Methode „PopcornFlow“ von Claudio Perrone gestoßen.

Abb. 2: PopcornFlow - Übersicht
Quelle: https://www.slideshare.net/cperrone/popcornflow-continuous-evolution-through-ultrarapid-experimentation, Folie 22

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PopcornFlow - oder: Wir stellen die Praxistauglichkeit von Scrum auf die Probe (Teil 1)

Scrum stellt ein Rahmenwerk zur Entwicklung, Auslieferung und Erhaltung komplexer Produkte dar, innerhalb dessen verschiedene Prozesse und Techniken zum Einsatz gebracht werden können. Es basiert auf der Theorie empirischer Prozesssteuerung. Dies bedeutet, dass Wissen aus Erfahrung gewonnen wird und Entscheidungen auf Basis des Bekannten getroffen werden.

Jede empirische Prozesssteuerung wird von drei Säulen getragen: Transparenz (Transparency), Überprüfung (Inspection) und Anpassung (Adaption).

Abb. 1: 3 Säulen der empirischen Prozesssteuerung
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Das Product Backlog und Werkzeuge zur Priorisierung

Jede agil arbeitende Organisation, egal ob Start-up mit zehn Mitarbeitern oder Konzerne und Behörden mit mehreren tausend, ob in der Softwareentwicklung, im Marketing oder im Personalbereich, steht vor der Herausforderung, die anstehenden, aus verschiedensten Richtungen und Interessensbereichen kommenden Aufgaben zu priorisieren.

Dabei steht uns meist die natürliche, menschliche Unfähigkeit zur Priorisierung sowie die Angewohnheit vieler Organisationen im Weg, möglichst alle laufenden und offenen Initiativen aus politischen Gründen als „gleichwichtig“ und mit „Prio A+++“ zu behandeln.

Mit diesem Verhalten verspielen wir allerdings die Chance, all unsere Energie und unseren Fokus auf das Thema zu lenken und konzentrieren, das uns, unseren Kunden und unserer Organisation den meisten Nutzen bringt, und diesen so bald wie möglich einstreichen zu können. Stattdessen arbeiten wir an allen Themen gleichzeitig und gefühlt wird keines davon jemals fertiggestellt.

Vor eben diesen Problemen standen wir zum Beispiel in unserem internen Projekt zum Aufbau eines prozessgesteuerten Qualitätsmanagementportals zur Erfüllung der ISO 9001:2015. Welche Methoden und Werkzeuge uns dabei geholfen haben und bei unserer Arbeit mit unseren Kunden helfen, diese Herausforderungen zu meistern, möchte ich im Folgenden etwas näher beleuchten.

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Im Namen der Agilität, oder: wenn Vier eine Reise tun … (Teil 2)

Im ersten Teil haben die beiden Scrum Master Veronika Stallmann und Bastian Stange von ihren Erlebnissen auf dem „Scrum Day“ in Stuttgart/Filderstadt berichtet. Im zweiten Teil wechseln wir die Rollenbrille zu einer anderen Facette in unserem MID-Consulting. Claudia Kausch (Managing Consultant) und Patrick Wich (Senior Consultant) waren ebenfalls mit an Bord und erlebten den „Scrum Day“ auf andere, bereichernde Art und Weise.

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