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Wer TREFFEN will, muss ZIELEN. - Zielgerichtet in Enterprise Architektur investieren

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"Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; wer entscheidet, findet Ruhe; wer Ruhe findet, ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen; wer überlegt, kann verbessern." (Konfuzius)

Moderne Unternehmensstrategien richten sich an aktuellen Trends aus und reagieren flexibel auf Änderungen am Markt. Dies beeinflusst die Ziele eines Unternehmens.
Zum Beispiel möchte ein Unternehmen seine Produkte auf mobilen Endgeräten zur Verfügung stellen. Dabei sollen alle Produkte ihre bewährte Interoperabilität behalten. Es muss Know-how in der Organisation verankert und vorhandene Prozesse z.B. in der Entwicklung angepasst werden.

Um diese Ziele effizient zu erreichen, wird ein externer Berater im Projekt beauftragt, der zur Analyse und Koordination den Vorschlag macht Informationen über die Organisation, deren Prozesse und eingesetzte Technologien - kurz die Enterprise Architektur - zu erfassen. Damit lassen sich Business Transformationen planen und umsetzen, um auf Änderungen am Markt reagieren zu können. Neben den Produkten sind dabei oft viele Bereiche eines Unternehmens betroffen und müssen mit einbezogen werden.

Da noch kein Vorgehen und keine Erfahrungen mit Enterprise Architekturen vorhanden sind,  empfiehlt der Berater den Einsatz des gängigen und bewährten Architekturframeworks TOGAF.

Das „The Open Group Architecture Framework“ (TOGAF) gehört zu den meist genutzten Enterprise Architektur Frameworks. Es bietet Vorgehen und Methoden, mit deren Hilfe sich die Strukturen und Abläufe im Unternehmen abbilden und über alle organisatorischen und disziplinären Grenzen hinweg in Beziehung setzen lassen. Es unterstützt beim Aufbau und der Weiterentwicklung einer Enterprise Architektur. Am wichtigsten ist, dass TOGAF Strukturen zur Planung, Analyse, Entscheidung und Umsetzung von Änderungen innerhalb des Unternehmens bereitstellt.

Essenziell bei einem Vorgehen nach den 9 Phasen der TOGAF ADM (Architecture Development Method, siehe Abbildung) ist die Ausrichtung an Zielen. Nicht nur bei der Planung und Umsetzung von Änderungen im Unternehmen, sondern auch bei der Einführung von Enterprise Architektur und Enterprise Architektur Management.

Eine Enterprise Architektur schafft es die Realität im Unternehmen auf einfache Weise abzubilden, dabei entsteht jedoch eine schwer überschaubare Datenbasis, die sich auch in ihrer Komplexität den realen Zusammenhängen und Strukturen annähert. Um diese Komplexität auf ein notwendiges Minimum zu beschränken, sind die ersten zwei Phasen der ADM entscheidend. Dort wird die Enterprise Architektur auf Grundlage von Zielen und Strategie im Unternehmen (Preliminary Phase) und anschließend für das spezielle Projekt (Architecture Vision) geplant. Was liegt im Scope des Architekturprojekts? Wie wird das Enterprise Architektur Team organisiert? Welche Phasen müssen wie detailliert betrachtet werden? Welche Tools werden zur Erfassung und Analyse eingesetzt?

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Tailoring heißt das Zauberwort, das hilft den Aufwand bei der Beantwortung dieser Fragen im Bereich der Enterprise Architektur zu reduzieren. Das Tailoring von Methode und Inhalten wird auf Grundlage der Ziele durchgeführt, die im Rahmen einer Stakeholder Analyse identifiziert werden. Dabei wird u.a. entschieden, welche Schritte im Vorgehen oder welche Informationen im Hinblick auf das anstehende Architekturprojekt reduziert oder eingeschränkt werden können.

So müssen im Falle unseres Beispiels die Geschäfts-, Anwendungs- und Technologieebene primär in der Entwicklung betrachtet werden. Erst im nächsten Schritt sind evtl. Vertrieb und Beratung betroffen. Bei der Erfassung wird darauf Wert gelegt, dass nur Informationen erfasst werden, die zur Erfüllung der Anforderungen der Stakeholder benötigt werden.

Die Verwendung von TOGAF und dessen standardisierten Methoden und Strukturen gewährleistet die Wiederverwendbarkeit der Architekturinformationen und der etablierten Enterprise Architektur Capabilitys in Nachfolgeprojekten und sichert die Investitionen des Unternehmens.
Statt beim nächsten Projekt erneut den Status quo erfassen zu müssen reicht es aus, die Lücken zu ermitteln, zu füllen und mit der Weiterentwicklung fortzufahren.
Das Tailoring ist ein grundlegender Bestandteil des Vorgehens und der Strukturen in TOGAF und hilft, im Vergleich zu z.B. selbst entwickelten Frameworks mit geringerem Aufwand die für die Ziele der Stakeholder relevanten Fragen zu beantworten.
Damit lassen sich Änderungen im Unternehmen an den Zielen ausrichten und Investitionen mit dem größtmöglichen Nutzen verbinden, ohne die Enterprise Architektur zum Selbstzweck zu erheben.

Zur effektiven Nutzung der Architekturinformationen bietet die MID mit dem Innovator for Enterprise Architects ein Werkzeug, dass ein standardisiertes Vorgehen nach TOGAF unterstützt und Zusammenhänge deutlich macht. Das MID Consulting unterstützt bei methodischen Fragen durch kompetente und zertifizierte Berater von der Strategie bis zur Umsetzung.

Sie wollen mehr über das Management Ihrer Enterprise Architektur und das Tool Innovator for Enterprise Architects erfahren? Dann besuchen Sie uns doch vom 21.-22.05. auf der EAMKON in Stuttgart. Wir freuen uns auf Sie!

Jan Barocka

geschrieben von Jan Barocka

Jan Barocka arbeitet als Berater für Enterprise Architektur und Business Process Management bei der MID GmbH. Neben der Unterstützung von Kundenprojekten ist er an der Entwicklung von individuellen Methoden für das Management und die Modellierung von Enterprise Architekturen und an der Produktentwicklung des Innovator for Enterprise Architects beteiligt.

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