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Einsatz von BPM in der Praxis: Allgemeines Fazit zur Umfrage

 Jens Martin

 21 Mär 2018

BPM, MID GmbH

Die Antworten auf die Fragen unserer Umfrage im Bereich Prozess- und BPM-Umfeld, haben einen sehr guten Einblick in die Welt unserer Kunden gegeben. Wir konnten als Beratungs- und Softwareunternehmen sehr viele Erkenntnisse über die aktuelle Situation im Bereich Prozessmanagement gewinnen.

In kleinen Unternehmen ist man mit den Verantwortlichkeiten für Prozessmanagement über Führungspositionen und geringen Abstimmungswegen oftmals gut und ausreichend aufgestellt. Dies hängt wahrscheinlich mit den einfachen und flachen Strukturen sowie den kurzen Abstimmungswegen zusammen.

Wer sich während des Wachstums aber wenig Gedanken über einen zukunftssicheren Plan im Prozessmanagement macht, muss sich darauf einstellen dafür teuer bezahlen zu müssen. Es entstehen möglicherweise einzelne, für sich mehr oder weniger funktionierende „Insellösungen“ im Prozessmanagement. Osterei_klein.png

Ist man hier angelangt, wird es schwer von einzeln verwendeten Werkzeugen und Methoden abzusehen und wieder einheitlich aufzutreten. Die Zahlen zeigen, dass man in großen Unternehmen versucht, sich den Herausforderungen professionell mit speziellen Rollen und Abteilungen zu stellen, welche sich dem Thema widmen sollen. Hier erleben wir leider zu oft so genannte „Einzelkämpfer“, welche krampfhaft versuchen, ihrer Position als Prozessmanager im Unternehmen gerecht zu werden. Leider selten mit Erfolg, so lange eine solche Position nicht mit den nötigen Mitteln wie Budget und Einfluss ausgestattet wird.

Da die kleineren Unternehmen in unserer Umfrage oftmals „besser“ da standen als große Unternehmen, kann man eine mögliche Schwachstelle in der fehlenden Thematisierung von Prozessmanagement während der Wachstumsphase von kleinen zu großen Unternehmen erahnen. Dass man hier bereits den Grundstein für ein funktionierendes Prozessmanagement setzen könnte, wenn man Punkte wie Zuständigkeiten, Freigabezyklen, Feedbackkanäle und das Commitment des Topmanagements erfüllt, ist hoffentlich nicht nur unsere Meinung.

Also am besten schon am Anfang an die Prozesse von morgen denken. Einmal angefangen und kontinuierlich dokumentiert, ist ein späteres, umfangreicheres Prozessmanagement kein Problem mehr. --> die passenden Tools dafür finden Sie hier.

Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals herzlich bei allen Teilnehmern bedanken und hoffen, dass die Ergebnisse einige Ansätze für Verbesserung hervorbringen konnten.

 

Vorangegangenen Artikel:

Einsatz von BPM in der Praxis - 12.4.2017

Einsatz von BPM in der Praxis: Kommunikation von Prozesswissen - 9.5.2017

Einsatz von BPM in der Praxis: Warum in Unternehmen Prozessdokumentation betrieben wird - 29.6.2017

Einsatz von BPMN in der Praxis: Warum in Unternehmen Prozessdokumentation betrieben wird (Teil 2) - 24.08.2017

Einsatz von BPMN in der Praxis: Warum in Unternehmen Prozessdokumentation betrieben wird (Teil 3) - 15.02.2018

Einsatz von BPMN in der Praxis: Warum in Unternehmen Prozessdokumentation betrieben wird (Teil 4) - 19.03.2018

Jens Martin

geschrieben von Jens Martin

Jens Martin ist als Product Manager für smartfacts vor allem für den Kundenfeedback-Prozess und die Konzeption von neuen Lösungen zuständig. Seine Ausbildung im Bereich Media Engineering mit den Schwerpunkten Usability und Design hilft ihm, die Hürden im Berufsalltag zu meistern.

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