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Ein Erlebnisbericht vom Software Architecture Summit 2019

 Zweimal jährlich findet eine durch die Entwickler Akademie veranstaltete Konferenz zum Thema Softwarearchitektur statt, bei der sich IT-Professionals austauschen, netzwerken und weiterbilden können, um das Wissen auch in Ihren Projekten einbringen zu können. Unter dem Titel „Software Architecture Summit“ werden eine Reihe aktueller Themen rund um Softwarearchitektur und Technologie vermittelt und diskutiert. Die Agenda klang vielversprechend: Microservices, Domain-driven Design (DDD), Blockchains um einige zu nennen. Mit hohen Erwartungen haben wir uns auf die Reise nach München begeben, um die Konferenz vom 11.-13. März zu besuchen. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. 

Fotos Software Architecture Summit 2019

Von links nach rechts: Sebastian Sauerbier, Sophie Zakrzewski, Victoria Mittelbach

Einleitend bat Michael Plöd (INNOQ) um „[…] Empathie gegenüber Fachexpert(innen)“ – ein Vortrag der die Wichtigkeit der engen Zusammenarbeit zwischen Fachbereich und Softwareentwicklung adressiert, um so Kommunikationsbarrieren zu minimieren. Softskills werden nicht nur von Plöd bemerkt, auch bei den Karriereratschlägen für Softwarearchitekten („Career Advice for Software Architects“) von Trisha Gee (JetBrains) stechen die Softskills heraus. So rät sie unter anderem technisches Know-how stets zu verteilen, z.B. in einem Vortrag auf einer Konferenz. Während interner Wissenstransfer die Teams produktiver machen kann, führt die externe Wissensweitergabe zur Sichtbarkeit des Unternehmens und erhöht den Unternehmenswert des Vortragenden.

Ein Workshop zum Thema Passwortsicherheit und Passwort User Interfaces von Christoph Iserlohn (INNOQ) schickte die fehlende Motivation, um weitere Sicherheitsvorkehrungen bei den persönlichen Passwörtern vorzunehmen – gängige Sicherheitsmaßnahmen wurden vorgestellt und kritisch beleuchtet. „Blockchains, Kryptowährungen und -plattformen“ von Stefan Tilkov (INNOQ) und Lars Hupel (INNOQ) entmystifizierten für uns das Rätsel rund um Bitcoin und Blockchains. Hier erklärten die beiden uns, wie und wofür man sie tatsächlich verwenden kann und sollte.

Gut ein Drittel aller Vorträge war dem Domain-driven Design (DDD) gewidmet. Der Ansatz ermöglicht eine direkte Kommunikation zwischen Fachexperten und Entwicklung, denn die Software und Softwarearchitektur spiegeln die fachliche Domäne direkt wider. Wie von Eberhard Wolff (INNOQ) demonstriert wurde, sollte sich DDD bei der Entwicklung wiederfinden. Das Schneiden anhand der fachlichen Aufgaben ist ein effektiver Weg, Software in kleinere Einheiten zu teilen, die dann den Aufgabenbereich eines Microservices abstecken können. Es zeigt sich erneut, dass Kommunikation maßschlaggebend für den Erfolg bei der Softwareentwicklung ist!

Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Im Vortrag von Aino Corry (Metadeveloper) haben wir den besten Witz der Welt gehört und die kognitiven Vorgänge des Lachens studiert. Nicht jeder Vortrag wurde hier genannt, doch sie waren durchweg lehrreich, inspirierend und interessant – daher ist klar, dass es für uns nicht das letzte Software Architecture Summit gewesen sein wird.

Haben wir Sie auf den Geschmack gebracht? Vielleicht treffen wir uns ja beim nächsten Mal!

Programm des Software Architecture Summits

Sophie Zakrzewski

geschrieben von Sophie Zakrzewski

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